es gibt sie schon wieder…die Unkräuter in meinem Garten

Kaum sind die die ersten Sonnenstrahlen zu sehen, da zieht es mich in meinen Garten. Und was entdecke ich als allererstes??? Noch vor dem Winterling, der ersten Frühjahrspflanze,….richtig, Unkräuter!!!

 

Als erstes entdecke ich die GARTENWOLFSMILCH ( Euphorbia peplus),  eine einjährige Pflanze, die ca. 5 bis 20 cm hoch wird und mich getreulich jedes Jahr verfolgt.Ihre Milch ist ätzend und giftig, was man bei der Gartenarbeit wissen sollte, aber sie ist auch eine Heilpflanze im dermatologischen Bereich.

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Dann sah ich auch sie wieder, meine kriechende Freundin, die VOGELMIERE (Stellaria media),eine einjährige Pflanze,  3 bis 40 cm langen Stengel bildet, die sich oft wie kleinere Rasenteppiche ausbreiten. Eine heilpflanzliche Wirkung ist mir nicht bekannt, aber wenn man sie gewähren lässt, ist sie eine Art „Bodendecker“, die den Boden im Sommer vor Austrocknung, im Winter vor  Kälte schützen. Erosionsschäden können gemildert werden. Hm, aber ich würde nicht gerade diese Pflanze als Bodendecker nutzen.

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Und es folgte mein Lieblingsfeind, der HORNSAUERKLEE ( Oxalis corniculata), eine ein bis mehrjährige Pflanze. Diese Pflanze bildet kriechende Seitentriebe, die 10 bis 40 Zentimeter lang werden und sich an den  „Abzweigungen“ oft erneut bewurzeln, und dann wieder weiter kriechen. In meinem Garten hat er, meist im Herbst , ein dichtes rötliches Gewebe im Boden gebildet ( was auch noch hübsch gelb blüht ), das ich nur mit regelmäßigem Kraftaufwand daran hindern kann, meinen Garten komplett zu überwuchern. Wenn es nicht so ausufernd wäre, und schwer auszurotten oder einzudämmen, wäre dieses Pflänzchen ein hübscher zierlicher Bodendecker. Aber so…..nein danke!

 

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Des weiteren lebt, jedes Jahr aufs neue, der GUNDERMANN  (Glechoma hederacea) in meinem Garten. Er ist eine wintergrüne Pflanze, die ätherische Öle enthält und früher als Gewürzpflanze genutzt wurde. Sie ist jedoch für Säugetiere äusserst unverträglich. Diese hübsche, lila blühende Pflanze wächst rasant schnell ( bis zu 2 m ) und verzweigt sich an den „Knoten“ ( eine Art Blattkreuzung)  in alle Richtungen. Der Gundermann wird auch in der Heilkunde eingesetzt und in der traditionellen chinesischen Medizin angewandt, sagt mir Wikipedia. Ich selber mag den Gundermann wegen seiner Farbe,und weil er recht leicht auszurupfen ist.

 

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Und dann ist in diesem Reigen jedes Jahr , treu und brav, das Kanadische Berufkraut (Conyza canadensis)  anzutreffen bei uns. Diese schlanke Pflanze ist eine ein bis zweijährige Pflanze, die gern mal 40 bis 100 cm Höhe erreichen kann, und deren Wurzeln  bis zu 1 m in die Erde reichen können ( was das Ausrupfen nicht gerade einfacher macht ).Sie enthält ätherische Öle mit Limonen und Gerbstoffen. Die Blätter können von April bis Juli in Kräutermischungen benutzt werden ( Kräuterbutter z.B ). Als Heilpflanze wird sie u.a. gerne in der Frauenheilkunde eingesetzt.

 

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Mehr „Feinde in meinem Garten“ habe ich noch nicht entdeckt, aber die, die schon anwesend sind, beginnen teilweise sogar schon mit der Blüte…..

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